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Vorsicht ... Abzocke bei Dachbeschichtungen !!
05.04.2010 08:17:11

Dachbeschichtungen ???
Nachträgliche Beschichtungen von Dachsteinen und Wellplatten.

Aus gegebenen Anlass möchten wir den Artikel der Arge Ziegeldach aufnehmen und veröffentlichen. In letzter Zeit sind sie wieder unterwegs, die Dachbeschichter. Wir warnen eindringlich, diesen Leuten auf den Leim zu gehen.

Klein und verschämt am Rande- insbesondere von Regionalmessen plaziert - finden sich immer wieder Stände mit Produkten zur nachträglichen Dachbeschichtung von Dachsteinen, Dachziegeln, Faserzementplatten (Asbest) und sogar Naturschiefer. Anhand kleiner Modellstände wird demonstriert, wie einfach Reinigung und nachträgliche Beschichtung durchzuführen sind.
Die Preise werden hierfür mit ca. 15 bis 20 €/m² angegeben. Kokettiert wird mit dem deutschen Sauberkeitssyndrom. Suggeriert wird alles Denkbare. Die Dachflächen wirken wieder wie neu, das Eindeckmaterial hielte doppelt so lange, Beschichtungen würden einen Aufheizschutz im Sommer gewährleisten und bessere Wärmedämmeigenschaften im Winter verursachen, sogar der Schornsteinfeger könne diese Flächen weitaus besser begehen als vorher.
Tenor fast aller Aussagen: Moose und Flechten runter; Acrylbeschichtung rauf und schon hat man jahrzehnte lang Ruhe. Für alle Beschichtungen werde eine Gewährleistung zwischen zwei und drei Jahren übernommen.
Kleine Messestände sind nur Spitzen eines Eisbergs. Längst sind Drückerkolonnen, die das Blaue vom Himmel versprechen, unterwegs und streichen die Dachlandschaft an!

Die Bewerbung des Pflegeleichten verschiebt sich deutlich wahrnehmbar vom Waschmittelbereich in den Baubereich und suggeriert das wartungsfreie, auf Dauer beständige Bauwerk, siehe auch andere sogenannte Selbstreinigungskräfte von Materialien.
Eine große Bausparkasse teilt in ihrem Infodienst mit, dass Wärmedämmverbundsysteme, die mit entsprechenden Beschichtungen selbstreinigend und wasserabhaltend wirken, dennoch dampfdiffusionsoffen sind. Wir kennen diese Aussagen auch aus früheren Zeiten im Zusammenhang mit Fassadenanstrichen, die beim zweiten Anstrich die "Rolle rückwärts" machten, weil sie dann eben nicht mehr dampfdiffusionsoffen waren. Wie lange noch lassen wir uns solche Versprechungen bieten, ange-
sichts verpilzter Häuser, Kumulierung von Wohngiften und Zunahme von allergenen Syndromen?
Ganz abgesehen davon, dass die Apolotogeten der nachträglichen Beschichtung nicht in der Lage sind, zwischen Dachziegeln und anderen Eindeckmaterialien zu unterscheiden.
Stellen wir uns einmal die Beschichtungsarbeitsgänge, durch "Fachpersonal" auf dem Dach ausgeführt, vor: Die Dachfläche wird gereinigt. Ob hier Dampfdruck oder Wasserdruck (bei Asbestdächern sowieso verboten) eingesetzt wird, ist nachrangig. Bedeutend ist, dass bei verfalzten Eindeckstoffen und auch im Überdeckungsbereich Substrate verbleiben. Diese wären nur im Falle einer Umdeckung, also bei Freilage des Ziegels, entfernbar. Die Beschichtung wird aufgebracht - besser gesagt, eine wässrige Farbe wird in der Regel aufgespritzt oder aufgepinselt. Die meisten nachträglichen Beschichtungsmassen werden aus Acrylaten hergestellt. Schon nach einem Jahr sind erfahrungsgemäß im Bereich der Verfalzungen Ablösungen des Farbauftrages sichtbar, bewirkt durch den fehlenden Kontakt des Anstrichs mit dem Untergrund. Der Substrateinschluss ist hierfür die Ursache. Weiter Ursachen sind: Filmabrisse in der Beschichtung im Fugenbereich: Eindringen von Feuchte über die Kapillare
( Unterseite des Dachziegels ) und Feuchteeinwirkungen über sonstige unverschlossene Bereiche. Diese eingedrungende Feuchte wirkt gewissermassen als Trennschicht zwischen Trägermaterial und Beschichtung. Die Beschichtung löst sich vom Trägermaterial zunächst in Blasenform, später in größeren Filmteilen. Auch die zugesicherte Farbechtheit kann nicht eingehalten werden. Nachträgliche Acrylbeschichtungen können nicht auf Dauer UV-beständig sein. Die Verblassungseffekte stellen sich schon nach kurzer Zeit ein ( ein bis zwei Jahren ).
Eine weitere Oberflächenzerstörung der Beschichtung erfolgt im Laufe der Zeit durch Bakterien, die sich überall dort einnisten, wo Abplatzungen vorausgegangen sind.
Abschließend muss noch festgestellt werden, daß häufig durch Reinigungsvorgänge und der damit verbundenen Dachbegehung verborgene Schäden verursacht werden können, deren Auswirkungen erst später festzustellen sind und für die dann niemand herangezogen werden kann.
Fazit:
Nachträgliche Beschichtungen sind im Zusammenhang mit den keramischen Eigenschaften des Dachziegels als überflüssig und sogar schädlich einzustufen. Schädlich deshalb, weil die vom Hersteller zugesicherte Frostbeständigkeit des Dachziegels durch Veränderung der Kapillarsituation und Störung des Feuchteaustausches nicht mehr gewährleistet werden kann. Darüber hinaus verunglimpfen die stumpfen oder durch Umwelteinflüsse stumpf werdenen Farben die Ästhetik des Ziegeldachs.
Beschichtungen sind zudem als nicht nachhaltig dauerhaft einzustufen, da sie in der Regel die zugesicherten Gewährleistungsphasen kaum überstehen.
Bei den werblichen Versprechungen ist äußerste Skepsis geboten.

10 Punkte zu nachträglichen Beschichtungen
1.Nachträgliche Beschichtungen, z. B. auf Basis von Acrylaten, können die keramischen Eigenschaften des Dachziegels negativ beeinflussen, beispielsweise Abtrocknungsverhalten, Frostbeständigkeit.
Kleinere nachträgliche Farbaufträge, z. B. an Schnittkanten etc., sind hiervon ausgenommen.
2.Die UV-Beständigkeit von nachträglichen Beschichtungen ist im Regelfall nicht nachgewiesen.
3. Verbesserung der Lebensdauer, des Wärmeschutzes, etc. sind reine Behauptungen.
4.Nachträgliche Beschichtungen fürhen zu stumpf wirkenden Erscheinungsbildern der eingedeckten Fläche,
5.Die Farbechtheit wird angezweifelt.
6.Die werblichen Aussagen entsprechender Produkte sind nicht nachvollziehbar und zum Teil ohne Nachweis.
7.Prüfzeugnisse oder Produktdatenblätter liegen entweder nicht vor oder enthalten Behauptungen.
8.Nachträgliche Beschichtungen werden häufig von Drückerkolonnen aufgebracht, die von der Gewährleistung her nicht in Anspruch genommen werden können.
9.Reinigungsvorgänge auf dem Dach führen erfahrungsgemäß zu mehr Schäden, als sich diese durch Grünbildung einstellen würden.
10.Auf Dachziegeln haben nachträgliche Beschichtungen nichts zu suchen.
Soweit der Artikel der Arge Ziegedach.
Nun mag jemand sagen, "naja, die wollen doch nur neue Ziegel verkaufen."
Unsere eigenen Erfahrungen decken sich mit den oben beschriebenen Erkenntnissen. Die planungsgruppe dach ist aber völlig Produktunabhängig, hätte also keine negativen Folgen bei einer Verneinung des Artikels zu befürchten.
Die Methoden dieser Dachbeschichter werden immer dreister. Vor allem ältere Mitbürger unterliegen oftmals diesen Betrügern.
Mir selbst wollte man auf Anfrage sogar ein Asbesthaltiges Wellplattendach mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Auf meinen Einwand, dass das doch verboten sei, wurde mir entgegnet, die Vorschriften ( hier die TRRGS 519 ) seinen gelockert worden, eine strafbare Handlung läge demnach nicht vor.
DAS STIMMT NICHT!!

VORSICHT .. Hai Alarm ...!!
05.04.2010 08:15:05

Hai-Alarm fürs Dach!!
Vorsicht vor Abschluss von Haustürgeschäften - Dachdeckerkolonnen wieder massiv unterwegs

In den vergangenen Tagen erhielt die Dachdecker-Innungen verstärkt Anrufe von besorgten insbesondere auch älteren Hausbesitzern aus verschiedenen Orten der Umgebung. Die sogenannten Dachhaie sind jetzt nach der Winterpause besonders aktiv.

In der Regel kommt es sofort zur Auftragsvergabe durch den Bauherrn. Aus einer kleinen Dachreparatur zwischen 75 bis 250 Euro wird oft ein größerer Auftrag oder gar eine komplette Dachsanierung, ohne dass man sich Sicherheit durch die Beratung und ein weiteres Gegenangebot vom örtlichen Handwerker verschafft hat. Meist wartet der "Haus"-Dachdecker schon über längere Jahre das Dach des Kunden. Doch unerwartet erscheint ein netter Vertreter an der Haustür und bietet die Inspektion oder die kleine Reparatur kostengünstig für nur ein paar Euro an. Eine Unterschrift genügt. Ist unterschrieben, lässt der Dach-Hai sein Opfer nicht mehr los.

Die Arbeitsmethoden sind verschieden, das Ziel ist das gleiche: den ahnungslosen Hausbesitzer um möglichst viel Geld zu bringen.

Methode 1: Das Dach wird einer Inspektion unterzogen. Anschließend präsentieren manche Dach-Haie dem Hausbesitzer poröse Ziegel, die angeblich vom Dach des Opfers stammen. Der Schock wird ausgenutzt und der Hausbesitzer sofort zur Unterschrift unter einen Pauschal-Sanierungsauftrag gedrängt.

Methode 2: ist eine ebenso beliebte Variante. Nachdem ein Hausbesitzer einen Vertrag über Sanierung zum verlockend niedrigen Pauschalpreis unterschrieben hat, wird unmittelbar mit dem Abbruch des Daches begonnen. Nun wird dem Opfer erklärt, der Aufwand sei doch erheblich größer als eingeschätzt. Er solle einen neuen, wesentlich teureren Auftrag unterschreiben. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wird oft gedroht, die Baustelle sofort zu verlassen.

Grundsätzlich gilt:
1. Niemals einen Auftrag eines herumreisenden Handwerkers sofort unterschreiben
2. Erst ein exaktes detailliertes Angebot mit Aufmaß und Einzelpositionen erstellen lassen
3. Vor Auftragserteilung die Dachdeckerinnung anrufen, ob der betreffende Betrieb Mitglied ist oder ob er dort bekannt ist.

Wenn das Dach auch kleine Reparaturen notwendig hat oder in der nächsten Zeit eine Sanierung ansteht, sollte niemals sofort und ohne Überlegung ein Auftrag unvorbereitet und übereilt an der Haustür erteilt werden. Wir raten dringend, ein Angebot von dem Dachdecker der eigenen Wahl einzuholen, auch wenn dann das vermeintlich günstige Angebot des "Dach-Hais" keine Gültigkeit mehr haben sollte. Denn nicht zu vergessen ist, dass der Dach-Vertreter auch eine Provision in Höhe von 20 % oder mehr für die Vermittlung des Auftrages erhält. Das heißt, um so höher der Auftrag, um so höher die Prämie. Der eigentlich Zahlende ist der Kunde.

Also aufgepasst! Entscheidungen über Sanierungen am Dach trifft man nicht an der Haustür! Sie sollten gründlich überlegt und geplant sein. Das Dach bricht Ihnen mit Sicherheit nicht gleich über dem Kopf zusammen. Auskünfte erteilen wir oder die Dachdecker-Innungen.

Sturm über Deutschland 28.02.2010
01.03.2010 23:59:08

Bis zu 180 Stundenkilometer schnelle Böen rasten am Sonntag auch über Deutschland. Sieben Menschen starben. Auf Straßen, Schienen und in der Luft brach ein Verkehrschaos aus.


Am Montag normalisierte sich die Lage langsam. Überall wurden kubikmeterweise Holz, demolierte Autos, herausgerissene Verkehrsschilder und herabgestürzte Dachziegel aufgeräumt. Für Schätzungen der Schadenshöhe sei es noch zu früh, teilten die Versicherungen Münchner Rück und Allianz mit. Allein in Rheinland- Pfalz müssen Reparaturen im Wert von zwei Millionen Euro in Auftrag gegen werden, wie das Innenministerium mitteilte.


Besonders schlimm war "Xynthia" über die französische Atlantikküste hereingebrochen. Staatspräsident Nicolas Sarkozy zeigte sich geschockt, als er die Verwüstungen und die Leichen sah: "All diese Menschen, die ertrunken sind, das ist niederschmetternd." Sarkozy kündigte Hilfen in Höhe von drei Millionen Euro an. Er wollte die betroffenen Regionen zu Katastrophengebieten erklären lassen, damit Versicherungen schneller Entschädigungen zahlen. Gegen Mittag waren in Frankreich noch etwa 220 000 Haushalte ohne Strom. In Nordspanien und Portugal gab es vier Tote. In Belgien wurde ein Mann im Garten von einem Baum erschlagen.


Auch in Deutschland knickten die gewaltigen Orkanböen Bäume wie Streichhölzer um - vier Menschen kamen so ums Leben. Eine Frau aus dem südpfälzischen Landau, die von einem umstürzenden Eisentor getroffen worden war, erlag in der Nacht zum Montag ihren schweren Verletzungen. In Niedersachsen wurde ein Mann bei Bückeburg mit seinem Auto von der Fahrbahn gegen einen Baum geweht. Im hessischen Biblis riss vermutlich eine Böe einen Zweijährigen in einen Fluss. Im Schwarzwald kam ein Autofahrer ums Leben, bei Wiesbaden ein Wanderer. In Nordrhein-Westfalen starben eine Joggerin und eine Autofahrerin.


Am schlimmsten wütete der Sturm in Rheinland-Pfalz, Nordrhein- Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Dort wurden selbst im Flachland bis zu 133 Stundenkilometer schnelle Böen registriert. Gemessen an der Zahl der Opfer war "Xynthia" ein schlimmerer Orkan als "Kyrill" (2007) mit 47 Toten. "Lothar" hatte im Dezember 1999 nach Angaben der Münchner Rück europaweit 110 Menschen in den Tod gerissen, andere Quellen nennen eine geringere Opferzahl. Die Forstschäden halten sich diesmal in Grenzen. Das zeigt auch eine erste Bilanz aus der Eifel: "Wir haben was abgekriegt, aber bei weitem nicht so viel wie bei "Kyrill"", sagte Robert Jansen vom Regionalforstamt in Hürtgenwald.


In einigen Regionen Deutschlands, darunter in ganz Nordrhein- Westfalen und im Saarland, war der Zugverkehr am Sonntag komplett eingestellt worden. Tausende Fahrgäste saßen fest. Bahnmitarbeiter hatten in der Nacht die verwüsteten Gleise wieder freigeräumt. Langsam löste sich am Montag der Stau gestrandeter Züge auf.


Bis zum frühen Nachmittag sollten Fernzüge wieder planmäßig fahren, sagte ein Bahnsprecher in Berlin. Im Regionalverkehr gab es in besonders von Sturmschäden betroffenen Gebieten in Nordrhein- Westfalen und Hessen noch einzelne gesperrte Strecken. Die Deutsche Bahn AG verteidigte ihre Strategie: "Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hatte zu jedem Zeitpunkt höchste Priorität", sagte ein Sprecher am Montag.








Unser Angebot im Februar
21.02.2010 09:18:59





Dachinspektion inkl. Rinnenreinigung zum Festpreis für


 nur € 80,00 inkl. Mwst. * 




* Preis für einstöckige EFH mit Rinne bis 24 Meter



4 Elemente gesamt
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